Zum siebten Mal veranstaltete das Evangelische Jugendwerk Geislingen sein Konfirmanden-Camp bei der Dobelmühle in Aulendorf. Viele junge Leute nahmen an dem Wochenendzeltlager teil.
Gut 250 Konfirmanden und 80 Mitarbeiter erlebten beim Konfirmandencamp des Evangelischen Jugendwerks ein abwechslungsreiches Wochenende bei Traumwetter.
Bereits am Freitagmorgen mach- ten sich Helfer mit einem Lastwagen voller Material und Technik auf den Weg zur Mühle. Dort bauten sie zum Beispiel die Technik im Zirkuszelt auf, richteten die Tenne ein, räumten die Küche ein und bereiteten die Zelte für die Teens vor. Gegen 17 Uhr trafen die Busse mit den Konfis ein. Nach einem leckeren Abendessen in der Tenne trafen sich alle zum Abendprogramm im Zirkuszelt. Bei einem lustigen Spiel traten die einzelnen Gemeinden gegeneinander an. Als die Band "Jumbucks" die Bühne stürmte, ließen sich die Kids nicht lange bitten. Das Impulsteam sorgte für den nötigen Tiefgang. Mit Singen und Stockbrot braten bei Lagerfeuerromantik klang der Abend aus.
Der Samstag startete nach dem Frühstück mit einem Impuls und Musik der Band im Zirkuszelt. Es folgte ein Stationenlauf: In Gruppen aufgeteilt mussten die Konfis Geschicklichkeit, Ausdauer und Teamwork unter Beweis stellen. Mit Feuereifer und Spaß kämpften sie um jeden Punkt. Nach dem Mittagessen wurde der Badesee geöffnet, die Jugendlichen konnten unter Aufsicht nach Herzenslust planschen und die Seilbahn nutzen.
Weiter ging es mit vielen Workshops zu Fußball, Pilates, Massage und anderem mehr. Die Kreativen konnten sich beim Malkurs austoben. Auch Wasserspiele, Poker und Binokel standen zur Auswahl. Ausprobiert wurden Kistenstapeln, Kletterwand und Mutsprung.
Nach so viel Action freuten sich alle auf das Abendessen. Den Auftakt zum Abendprogramm bildete ein Gottesdienst im Zirkuszelt, bei dem "Jumbucks" wieder alles gab. Das Impulsteam brachte die Konfis zum Nachdenken, ehe alle zur Late- Night-Action aufbrachen. Im großen Tipi konnte am Lagerfeuer Stockbrot gebraten werden, am Backhäusle gab es leckere Flammkuchen und Datschwecken, in der Tenne gab es die Cocktailbar. Ein Sackhüpfparcours und der "Devil-Wing" sorgten für Action. Beim Herzchenpostamt konnte man schauen, ob jemand geschrieben hat.
Nach einer kurzen und kalten Nacht gab es am Sonntag einen Morgenimpuls und Musik. Es folgte ein Großgruppenspiel: Vier Gruppen à zirka 65 Personen mussten in einer Stafette Bälle, Bierdeckel und brennende Teelichte gleichzeitig bergauf und bergab transportieren, je mehr, desto besser. Nach der Reflexion in den Zeltgruppen hieß es schon wieder Zelte putzen und packen. Die Küche hatte derweil ein leckeres Mittagessen gezaubert. Gut gestärkt ging es zum Gruppenfoto beim Klettergarten.
Zum Abschluss des Camps trafen sich noch mal alle im Zirkuszelt zur Schlussveranstaltung mit Band und Segen. Mit tosendem Applaus bedankten sich die Konfis bei den Betreuern.
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