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Home Service Ideenpool Impulse / Andachten Es ist wichtig zu lernen, aber noch wichtiger ist es sich ganz auf Jesus zu verlassen!
Es ist wichtig zu lernen, aber noch wichtiger ist es sich ganz auf Jesus zu verlassen!
Samstag, den 01. Januar 2000 um 00:00 Uhr
Es ist wichtig zu lernen, aber noch wichtiger ist es sich ganz auf Jesus zu verlassen! Ich habe letztes Jahr ein Freiwilliges Soziales Jahr in Paraguay in einer Kindertagesstätte gemacht. Ich war zusammen mit zwei anderen Freiwilligen verantwortlich für eine Gruppe von ca. 18 2-4jährigen Kindern. Leider wusste ich bevor ich geflogen bin nicht, wie alt die Kinder sein würden. Aber ich hab mich trotzdem auf gut Glück erst mal mit Büchern über Spiele, Basteln, Entwicklung und allem möglichen eingedeckt, um wenigstens ein bisschen vorbereitet zu sein. Als ich mich dort dann zum erstenmal auf etwas vorbereiten wollte und dachte ich würde in den Büchern schon etwas finden, musste ich feststellen, dass überall erst etwas über Kinder ab 5 Jahren stand.

Zielgedanke:
Es ist wichtig zu lernen, aber noch wichtiger ist es sich ganz auf Jesus zu verlassen!

Bibelstelle:
Verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern setze dein Vertrauen ungeteilt auf den Herrn! Denk an ihn bei allem, was du tust; er wird dir den richtigen Weg zeigen. Sprüche 3,5+6

Wenn aber jemand von euch nicht weiß, was er in einem bestimmten Fall tun muss, soll er Gott um Weisheit bitten und Gott wird sie ihm geben. Denn er gibt sie allen gerne und hält niemand seine Unwissenheit vor. Jakobus 1, 5

Arbeite so als würde es nichts nützen zu beten und bete als würde die Arbeit nichts nützen. nach Martin Luther

Durchführung:
Ich habe letztes Jahr ein Freiwilliges Soziales Jahr in Paraguay in einer Kindertagesstätte gemacht. Ich war zusammen mit zwei anderen Freiwilligen verantwortlich für eine Gruppe von ca. 18 2-4jährigen Kindern. Leider wusste ich bevor ich geflogen bin nicht, wie alt die Kinder sein würden. Aber ich hab mich trotzdem auf gut Glück erst mal mit Büchern über Spiele, Basteln, Entwicklung und allem möglichen eingedeckt, um wenigstens ein bisschen vorbereitet zu sein. Als ich mich dort dann zum erstenmal auf etwas vorbereiten wollte und dachte ich würde in den Büchern schon etwas finden, musste ich feststellen, dass überall erst etwas über Kinder ab 5 Jahren stand.

Die Leitung der Tagesstätte hatte leider auch keine wirkliche Ahnung und meine Mitarbeiter noch weniger als ich. So war ich also vollkommen auf mich selber gestellt bei Fragen wie: Wie muss ich eine Geschichte erzählen, damit die Kinder etwas verstehen können? Wie erkläre ich eine Bastelarbeit und wie bringe ich sie in der Mittagspause dazu zu schlafen? Wie gehe ich mit aggressiven Kindern um? usw.... Es gab viele Situationen in denen ich einfach keine Ahnung hatte wie ich richtig reagieren musste und irgendwann bin ich endlich darauf gekommen zu beten. In der Bibel steht in Jakobus 1,5: Wenn aber jemand von euch nicht weiß, was er in einem bestimmten Fall tun muss, soll er Gott um Weisheit bitten, und Gott wird sie ihm geben. Denn er gibt sie gerne und hält niemand seine Unwissenheit vor.

Ich habe angefangen Jesus die Kinder im Gebet zu bringen, ihn um Rat zu fragen und darum gebeten, dass er mich mit Liebe und Weisheit für meine Arbeit füllt. Es war nicht so, dass ich dann plötzlich der Kleinkind-Profi und allen Lagen gewachsen war, aber ich durfte einfach lernen mich darin auszuruhen, dass Jesus die Kinder in seiner Hand hält. Dass wir für sie beten können und er ihre Herzen berührt. Dass er sie beschützt und meine Unwissenheit ihnen nicht schadet.
Ich finde es immer noch sehr wichtig, Dinge über Entwicklung, Didaktik usw. zu lernen und ich wäre froh über jede Schulung und jedes brauchbare Buch gewesen. Aber das was Jesus mir beibringen wollte war, dass es am wichtigsten ist sich auf ihn und seine Kraft zu verlassen, wenn wir für ihn arbeiten. Er ist derjenige, der die Kinder und uns mit all ihren Bedürfnissen und Problemen kennt und wenn wir ihn um Rat fragen, wird er uns helfen sie so zu behandeln wie sie es brauchen. Und zwar deswegen, weil er jedes von ihnen lieb hat und nichts lieber möchte, als dass sie ihn auch kennenlernen!

Martin Luther hat das ziemlich passend ausgedrückt: „Arbeite als ob es nicht nützen würde zu beten und bete als würde alle Arbeit nichts bringen!"

Ich hoffe, dass ihr von dem Grundkurs hier viel mitnehmen und in eurer Jungschar gut einsetzten könnt und ich wünsche mir, dass ihr echt die Arbeit zusammen mit Jesus macht und ihn fragt was am besten ist für euch und eure Gruppe!

 

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