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Sehnsucht nach dem Wort Gottes
Montag, den 24. August 2009 um 16:58 Uhr
Liebe Infobrief-Leser,

es gibt viele gute Gründe für uns, täglich in unserer Bibel zu lesen. Nicht umsonst werden wir in der Bibel, dem Wort Gottes, das er selbst den Schreibern eingegeben hat, aufgefordert, darin zu lesen und uns zu erquicken:

Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit. 2. Tim. 3,16

Suchet nun in dem Buch des Herrn und lest! - Keines von Ihnen wird fehlen. Denn sein Mund gebietet es, und sein Geist bringt sie zusammen. Jes. 34,16

Die Bibel steckt voll von Schätzen und Wahrheiten für unser Leben, die darauf warten, von uns entdeckt zu werden. Die Bibel ist geschrieben, den Menschen das Evangelium, Gottes Frohe Botschaft, zu verkündigen, den Menschen Hoffnung zu geben und den Menschen Erfahrungen anderer Menschen zu überliefern.

Das habe ich Euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes. 1. Joh. 5,13

Denn was zuvor geschrieben ist, ist uns zur Lehre geschrieben, damit wir durch Geduld und den Trost der Schrift Hoffnung haben. Röm 15,12

Dies widerfuhr ihnen als ein Vorbild. Es ist aber geschrieben uns zur Warnung, auf die das Ende der Zeiten gekommen ist. 1.Kor. 10,11

Und in allem, was wir lesen, dürfen wir ganz gewiss sein: Das Wort Gottes ist unvergänglich und absolut zuverlässig:

Denn wahrlich ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz bis es alles geschieht. Mt 5,18

Was aber ist die Bibel demjenigen nütze, der sie gar nicht richtig kennt? Es ist ganz entscheidend, dass wir die Bibel für unser Leben zu Rate ziehen und uns eindringlich mit dem Wort Gottes beschäftigen. Denn nur wenn wir selbst in der Bibel lesen, können wir sicher gehen, dass wir in wichtigen Lebensfragen keinen Irrlehren oder falschen Mutmaßungen, geboren aus bruchstückhaftem Wissen, aufsitzen. Lasst uns vom Beispiel der Sadduzäer, die nicht an die Auferstehung glauben wollten, gewarnt sein. Zu ihnen spricht Jesus:

Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes.
Mt 22,29

Und ist der Glaube erst einmal in unser Herz gelegt, so sind wir aufgefordert, weiter im Glauben zu wachsen und tiefer in Gottes Wort vorzudringen. Wir sollen nicht in unserem Anfangsstadium verharren. Wir sind dazu aufgerufen, geistliche Reife zu erlangen. Im Brief an die Hebräer wird dafür folgender Vergleich gezogen:

Und ihr, die ihr längst Lehrer sein solltet, habt es wieder nötig, dass man euch die Anfangsgründe der göttlichen Worte lehre, und dass man euch Milch gebe und nicht feste Speise. Denn wem man noch Milch geben muss, der ist unerfahren in dem Wort der Gerechtigkeit, denn er ist ein kleines Kind. Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben und Gutes und Böses unterscheiden können. Heb. 5,12-14

Wenn wir uns über die uns wohl vertrauten Stellen in der Bibel hinauswagen, wird es sicherlich auch Worte geben, die wir zunächst nicht verstehen können. Wir dürfen aber gewiss sein, dass je mehr Zeit wir uns für das Wort Gottes nehmen, umso mehr werden wir verstehen und im Geiste wachsen. Petrus verwendet in seinem ersten Brief ein ganz ähnliches Bild wie das vorhergehende. Er schreibt:

Und seid begierig nach der vernünftigen lauteren Milch wie die neugeborenen Kindlein, damit ihr durch sie zunehmt zu eurem Heil. 1. Pet. 2,2

Ich wünsche uns allen, dass wir jeden Tag aufs Neue eine große Sehnsucht nach dem Wort Gottes verspüren, dass wir uns jeden Tag neu hinsetzen und unsere Bibel aufschlagen und dass wir von ganzem Herzen in das Wort des Psalmbeters aus Psalm 119 einstimmen können:

Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht. Ps 119,162

Eric Schenkel
Mitglied des BAK


 

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