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Allerlei Leute von damals, nicht von heute (Action-Quiz)

ALLERLEI LEUTE VON DAMALS, NICHT VON HEUTE
Ein Action- Quiz um biblische Personen

Spielidee
Das Spiel handelt von der Verschiedenheit der Menschen in der Bibel. Gott liebt, beruft, begabt Menschen mit den unterschiedlichsten Eigenschaften. Große, kluge, reiche, mächtige, aber auch kleine und arme Menschen kommen in seiner Geschichte vor. Einige davon wollen wir zusammen mit den Jungscharlern etwas näher kennenlernen.
Die Spielform Action- Quiz verrät schon, dass Aufgaben sowohl mit Köpfchen als auch mit körperlichem und sportlichem Einsatz gelöst werden müssen. Ein abwechslungsreiches Spiel für allerlei Leute.

Spielvorbereitung
An einer Wand des Gruppenraumes sind die Umrisse verschiedener Leute großformatig angemalt/angeklebt (dick- Umfang, reich- mit Geldsack, stark- Muskeln-...). An den Figuren sind die jeweiligen Aufgabenzettel (Aufgaben zu dicken Leuten bei der dicken Figur usw.) angeklebt oder angebunden.

Je nach Größe der Gesamtgruppe kann einzeln oder paar-/gruppen-weise gespielt werden. Der Raum wird entsprechend betischt bzw. bestuhlt, so dass alle etwa gleichen Abstand und Zugang zur Aufgabenwand haben Für die Spieler bzw. Gruppen liegen Stifte und Papier bereit, ebenso sind die Materialien für die einzelnen Aufgaben vorbereitet.

Ablauf der Gruppenstunde
Nach der Begrüßung, bei der unter Hinweis auf die Spielwand verraten wird, dass wir heute viele verschiedene und verschiedenartige Menschen aus der Bibel kennenlernen werden, singen wir ein paar Leider.
Jesus liebt Kinder- Jungscharlieder 133
Ja, Gott hat alle Kinder lieb- Jungscharlieder 130
Ich hörte viel von Noah- Jungscharlieder 87

Nun wir die Einteilung der Gruppe in Einzelspieler oder Kleingruppen (2-6) vorgenommen. Die Spieler/Gruppen geben sich Namen, in denen Eigenschaftswörter vorkommen, z.B.:" Die drei Hungrigen", oder „Die Doofen", oder „Schwere Jungs" ... der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Nachdem gewürfelt wurde, wer anfangen darf, wir eine Spielreihenfolge festgelegt, die während des ganzen Spiels durchgehalten wird, die Spielregeln werden erklärt:
Der erste Spieler bzw. die erste Gruppe nimmt einen Aufgabenzettel von einer der Figuren weg, gibt sie dem Spielleiter, der die Frage bzw. Aufgabe stellt. Wird sie richtig gelöst, so erhält der Spieler / die Gruppe einen für alle sichtbaren Wertungspunkt, z.B. Schokoriegel, Colaflasche ...

Wir die Aufgabe nicht vollständig / nicht richtig gelöst, gibt es keinen Punkt; die Aufgabe darf auch nicht von einer anderen Gruppe gelöst werden.
Das Spiel endet mit der Andacht, die durch den als letzten gekennzeichneten = roten Aufgabenzettel eingeleitet wird. Dieser Zettel darf erst als letzter gezogen werden (s.u.: Andacht) und der nachfolgenden Ermittlung der Siegergruppe.

Starke Leute
Was war das äußere Zeichen der Stärke Simsons? (lange Haare)
Jesus hat den Fischer Simon aus Galiläa Petrus genannt, nicht zuletzt, weil er so stark (auch im Glauben) war. Was bedeutet der Name? (Stein/Fels)
Simon von Kyrene muß ein kräftiger Mann gewesen sein. Nur so konnte er ...
Was? (Das Kreuz von Jesus tragen)

Große Leute
Wie hieß der erste König in Israel, von dem es heißt, er habe die anderen Israeliten um eine Kopflänge überragt? (Saul)

Action: Womit traf David den riesigen Philister Goliat an der Stirn? Bringt innerhalb von zwei Minuten einen solchen Gegenstand! (Stein)
Action: Petrus war sicher ein großer, starker Bursche. Von Beruf war er Fischer. Deshalb wird jetzt gefischt. Ein Spieler aus der Gruppe bekommt einen Bleistift an einer Schnur hinten an die Hose gebunden. Er muß versuchen, innerhalb einer (halben) Minute den Bleistift (=Köder) in eine Flasche (= Fisch-mund), die unter seinem Hinterteil steht, durch geschicktes Ausbalancieren zu versenken.

Dumme Leute
Action: Im Matthäus- Evangelium steht das Gleichnis von den törichten (=nachlässig, gedankenlos) Jungfrauen, die dem Bräutigam mit ihren Öllampen entgegengehen, weil sie aber nicht genug Brennstoff dabei haben, gehen ihre Lampen aus. Wer aus der Gruppe kann ein Streichholz ganz abbrennen?


Action: Im zweiten Buch Mose wird vom langen Weg des Volkes Israels durch die Wüste berichtet. Dabei handeln die Israeliten manchmal ganz schön dumm. Zum Beispiel versorgte Gott sein Volk mit Manna (=süßes Brot vom Himmel). Die Israeliten sollten sich sattessen, aber keine Vorräte anlegen. Diejenigen, die mangels Vertrauen Manna aufbewahrten, waren am nächsten Morgen „die Dummen", da das Brot von Ungeziefern verdorben war. Wir essen unser „Manna" sofort. Auf dem Boden (Unterlage!) ist eine Spur Manna (Popcorn) gelegt. Ein „Israelit" muß alles innerhalb einer vorgegebene Zeit ohne Zuhilfenahme der Hände aufessen.
Belsazar ist ein dummer König, weil er trotz Warnungen das Silber- und Goldgeschirr aus dem Tempel bei einem Festgelage entweiht. Eine geheimnisvolle Schrift an der Wand kündigt das Ende des Königs an: MENE MENE TEKEL UPARSIN. Was bedeutet dieser Spruch? Wenn ihr´s nicht wisst, habt ihr zwei Minuten Zeit, in der Bibel, Daniel 5,25 ff nachzuschlagen

Kranke Leute
Welchen Trick wandten ein paar Leute in Kapernaum an, um ihren gelähmten Freund zu Jesus zu bringen, obwohl sie wegen der vielen versammelten Menschen keine Chance hatten, durch die Tür ins Haus zu kommen? (Dach aufdecken, den Kranken auf seiner Bahre am Seil hinunterlassen)

Action: Als Jesus nach Betsaida kommt, will ein Blinder zu Jesus gebracht und geheilt werden. Einer aus der Gruppe ist der Blinde. Ihm werden die Augen verbunden. Ein anderer ist Jesus, der ihm den weg zu sich zuruft. Aus jeder anderen Gruppe darf einer versuchen, ebenfalls durch Zurufe den Blinden vom weg abzulenken. (Zeitvorgabe!)
Hiob ist ein gläubiger Mann, von dem im alten Testament erzählt wird. Er wird von Gott auf harte Proben gestellt, hält aber trotz an seinem Glauben fest. Der Begriff „Hiobsbotschaft", der von dieser Geschichte abgeleitet ist, wird auch heute noch gebraucht. Was bedeutet „Hiobsbotschaft"? (Sehr schlechte Nachricht).

Kleine Leute
In der Geschichte von der Speisung der 5000 macht Jesus 5000 Menschen mit den Lebensmitteln satt, die ein kleiner Junge mitgebracht hat. Was hatte er dabei? (5 Brote und 2 Fische)

Benjamin heißt der kleine Bruder von Josef, der von seinen Brüdern nach Ägypten verkauft wird. Viele Jahre später- Josef ist inzwischen ein mächtiger Mann in Ägypten- bricht eine Hungersnot aus, und die Brüder Josefs kommen nach Ägypten, um Korn zu kaufen. Um die Brüder zu prüfen, schmuggelt er etwas in Benjamins Kornsack. Was? (Silberbecher).
Mit zwölf Jahren darf Jesus zum ersten Mal mit seinen Eltern nach Jerusalem zum Passahfest. Auf der Rückreise bemerken Maria und Josef, dass Jesus fehlt. Sie suchen ihn verzweifelt in der großen Stadt. Wo finden sie Jesus? (Im Tempel).
Kindersegnung: (Dieser Zettel ist als letzter zu wählender Zettel gekenn-zeichnet) siehe Andacht.

Schlaue Leute
In 1. König 3 bringen zwei Frauen ein Kind vor König Salomo, der als besonders weise gilt. Jede behauptet, es sei ihr Kind. Salomo läßt ein Schwert bringen, um jeder Frau eine Hälfte des Kindes zu geben, da nicht herauszufinden ist, welche die wahre Mutter ist. Durch die Reaktion einer der Frauen findet Salomo heraus, dass sie die echte Mutter ist. Was hat sie wohl gesagt? (Gebt das Kind der anderen Frau- sie wollte ihrem Kind das Leben retten. Ähnliche Antworten sind o.k.)
Daniel wurde durch eine Intrige zum Tode verurteilt. Wie sollte das Urteil vollstreckt werden? (Löwengrube).
Könnt ihr zwei Träume nennen, die in der Josefsgeschichte vorkommen? (Sonne, Mond, Sterne- Ähren- Fette und magere Kühe- sieben Ähren aus einem Halm- Mundschenk reicht Pharao den Becher- Vögel fressen Gebäck des Bäckers)

Mächtige Leute
Könnt ihr fünf der zehn Plagen nennen, mit denen Gott den Pharao bestrafte, weil er die Israeliten nicht ziehen ließ? (Gewässer werden Blut- Frösche- Stechmücken- Stechfliegen- Viehpest- Blattern- Hagel- Heuschrecken- Finsternis- Tötung der Erstgeborenen).
Nachdem Josef die Träume des Pharao gedeutet hat, wird er zum Großwesir, dem zweitmächtigsten Mann nach dem Pharao ernannt. Welche Aufgabe hat er vor allem in den nächsten Jahren? (In den reichen Jahren Vorräte anlegen, in den Hungersjahren Verwaltung/Ausgabe der Vorräte).
Dem Statthalter Pontius Pilatus war es nicht wohl dabei, als er Jesus zum Tode verurteilte. Was tat er, um den Gegnern der Entscheidung seine „Unschuld" an diesem Urteil zu zeigen? (Er wäscht die Hände in einer Wasserschüssel- „Ich wasche meine Hände in Unschuld").

Reiche Leute
Reicher Jüngling: Action: Jesus sagt, es sei einfacher, ein Kamel durch ein Nadelöhr zu bringen, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme. Damit wir sehen, wie schwierig es ist, durch so ein Nadelöhr zu kommen, hat einer eine Minute Zeit, eine Nadel einzufädeln.
Action: Im Gleichnis von der Perle ist ein reicher Kaufmann von einer Perle so fasziniert, dass er alles, was er hat, verkauft, um diese Perle zu besitzen. In einem Eimer voll Sand ist einer Perle versteckt. Die Gruppe darf gleichzeitig suchen. Zeit: 1(2) Minute(n).
In Apostelgeschichte (Apg) 16 ist von Lydia, einer reichen Frau in der Stadt Philippi die Rede. Mit welcher kostbaren Ware handelt sie?. Wenn ihr´s nicht wisst, habt ihr zwei Minuten Zeit, um in der Bibel nachzuschlagen.

Arme Leute
Action: Jesus beobachte mit seinen Jüngern, wie die Leute nach dem Gottesdienst großzügige spenden auffällig in den Opferkasten legen. Eine arme Witwe legt nur zwei „Pfennige" hinein. Jesus lobt die Großzügigkeit der armen Frau. „Die anderen haben nur einen kleinen Teil ihres Reichtums gegeben, aber diese Frau hat alles gegeben, was sie hatte." Wer trifft die beiden Pfennige (oder wenigstens einen) in den Opferkasten?
Bartimäus, der blinde Bettler, der am Stadttor von Jericho bettelte, hörte, dass Jesus in der Stadt sei. So laut er konnte, auch gegen die Beschimpfung der Bürger, rief er: „Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner". Dieses beharrliche Schreinen beeindruckte Jesus und er machte Bartimäus sehend.
Wer traut sich, die Worte von Bartimäus so laut er kann aus dem Gemeindehausfenster zu schreien?
Der Prophet Elia kommt halbverhungert zur Witwe von Zarpat und bittet sie um etwas zu essen. Diese antwortet, dass sie nur noch die Zutaten für ein Brot hat, dass sie für sich und ihren Sohn backen werde, dann würden wohl beide sterben. Elia sagt, sie solle ihm etwas backen, zur Belohnung würde Gott etwas Wunderbares geschehen lassen. Wißt ihr was? Wenn nicht, habt ihr zwei Minuten Zeit, um in der Bibel im Buch 1. König 17, 14 nachzuschlagen.


Andacht
Letzte Aufgabe von „Kleine Leute"
Wir haben nun viel von ganz unterschiedlichen Menschen in der Bibel erfahren. Alle, ob groß, ob klein, ob arm oder reich, krank oder gesund ... kommen im Leben vor und haben ihren Platz auf der Welt. Sie können irgendetwas oder durch ihr Tun wird etwas Wichtiges deutlich. Für Gott haben alle ihren Sinn und ihre Daseinsberechtigung. Er hat sie ja geschaffen und liebt seine Geschöpfe.

Einmal, als Jesus zu vielen Menschen sprach, kamen auch einige mit ihren Kinder, um sie von Jesus segnen zu lassen. Die Jünger und die wichtigen Erwachsenen wollten sie aber wegschicken. Was sollte Jesus mit den Kindern anfangen? Er hat viel wichtigere Dinge zu tun.

Aber Jesus rügte diese Erwachsenen. Er rief die Kinder zu sich und nahm sich viel Zeit für die Kleinen: Er redete und scherzte mit ihnen, setzte sie auf den Schoß, strich ihnen über den Kopf, sang mit ihnen und segnete sie. Die Kinder merkten sofort: Für Jesus sind wir wichtig, bei ihm sind wir willkommen, er mag uns, auch wenn wir noch klein sind. Dann sagte er auch noch: Verachtet die Kinder nicht. Ich bin auch für kleine und unwichtige Menschen da. Nehmt auch an diesen Kleinen ein Beispiel. Erst wenn ihr so glauben und vertrauen können wie diese Kinder, habt ihr Gott verstanden.
Es ist also gar nicht so wichtig, dass ihr so glaubt, wie die Erwachsenen, die so schlau und scheinbar wichtig sind. Gott hat es viel lieber, dass wir ihm vertrauen, auch wenn wir vieles, was er tut, nicht verstehen. Er freut sich, wenn wir zu ihm kommen, wie zu unseren Eltern, bei denen wir auch darauf vertauen, dass sie das beste für uns tun, so ist es bei Gott nämlich auch. Daran wollen wir jetzt auch denken, wenn wir mit Gott reden.

Gebet:
Lieber Jesus, das ist schön, dass wir Kinder dir wichtig sind, auch wenn wir vieles noch nicht verstehen und erst noch lernen müssen. Aber dir genügt es, wenn wir dir vertrauen und dir alles, was uns wichtig ist, Schönes und Schweres, anvertrauen. Denn du interessierst dich für unser Leben. Danke, dass wir zu dir kommen und bei dir wohl fühlen dürfen. Amen.

 

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